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Steak richtig braten

Ein Steak richtig zu braten benötigt etwas Uebung. Ich wende immer folgendes einfaches Prinzip an. Das Steak wird nur einmal gewendet und zwar genau dann wenn etwas Saft/Blut herausquirlt. Wenn auf der anderen Seite wieder etwas Saft herausquirlt, ist es bereit. Das Resultat ist ein Medium-Well-done Steak. Wenn das Fleisch sehr dick ist, brate ich die erste Seite bis es leicht nach verbrannt riecht. Achtung dazu muss man sehr aufmerksam sein.

Was das würzen anbelangt, benutze ich nur Salz und Pfeffer und bestes Olivenöl. Dabei wird das Steak vor dem Braten auf beiden Seiten gesalzen und gepfeffert. Gebraten wird ohne Oel oder Butter. Erst am Schluss tropfe ich ein paar Tropfen Olivenöl übers Fleisch. Manchmal wuerze ich zusätzlich mit Knoblauch oder Salbei.

Es heisst Salz entzieht dem Fleisch Flüssigkeit und wenn man es vor dem braten salzt wird es trocken. Tendenziell stimmt das sicher, aber jeder muss seine eigenen Erfahrungen machen. Ich salze zum Beispiel immer am Anfang und es klappt gut.

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Pasta e bietole

Dieses Rezept kommt aus Apuglien. Dort wird neben viel Fisch auch viel Pasta mit Gemüse gekocht genau wie dieses Rezept. Ich habe es exklusiv aus erster Hand erhalten und möchte es mit euch teilen.

Zutaten:

  • Pasta
  • Bietole (Mangold auf Deutsch, wie auf dem Bild)
  • Tomaten oder Pelati
  • Knoblauch, Peperoncino und Olivenöl

Vorbereitung:

Bietole waschen und Stilendstück wegschneiden. Lieber zuwenig als zuviel wegschneiden, denn der Stil wird nach dem Kochen schön weich. Tomaten oder Pelati klein schneiden. Knoblauch und Peperoncino klein schneiden.

Vorgehen

Eins: Wasser mit Salz aufkochen. Bietole reintun. Sobald das Wasser wieder kocht Pasta hinzufügen. Zusammen kochen bis es stark al dente ist. Dann kommt es nämlich in die Bratpfanne.

Zwei: Olivenöl erhitzen. Wenn es heiss ist Knoblauch und Peperoncino drin braten. Achtung Knoablauch nicht verbrennen und rechtzeitig Tomaten hinzufügen. Die Bratzeit der Tomaten hängt davon ab ob man frische Tomaten oder Pelati nimmt. Frische Tomaten sind besser wenn nur kurz angebraten. Pelati dagegen lässt man besser länger braten.

Drei: Pasta mit Bietole ins Sieb und nachher in die Bratpfanne tun. Alles schön mischen und etwas braten, etwa bis kein Wasser mehr in der Pfanne ist.

Gemüseteller

Die Idee habe ich hier kopiert. Dort befinden sich auch die schönen Bilder. Ich erkläre die Zubereitung auf meine Art möglichst vereinfacht.

(Frisches) Gemüse lässt sich zum Gemüseteller oder zur Beilage einfach zubereiten. Dabei kann man alles mögliche zusammenmischen. Mir scheint, dass die gewählte Gemüsekombination vorallem nach den Ansprüchen des Auges gerichtet werden muss. Ich selber habe zum Beispiel Rote Peperoni, Fenchel, Karotten, Bohnen, Zuchetti und Sellerie gemixt. Wobei die Sellerie aus Erfahrung dem Geschmack dient, gegessen habe ich sie am Schluss nicht.

Das Gemüse schneiden. Dabei achten hartes Gemüse kleiner zu schneiden als weiches Gemüse, damit die Bratzeit am Schluss dieselbe ist. Das ganze Gemüse ins vorerhitzte Oel und bei 1/3 Hitze braten. Wie lange braten ist schwierig zu sagen. Wichtig ist immer danebenstehen (oder auf Lausch- und Riechweite).

Kurz vor Schluss Knoblauch dazugeben. Eine Minute fertigbraten und zugedeckt zwei Minuten ziehen lassen. Salz und Pfeffer.

So hat mein Nachtessen ausgesehen. Zusammen mit einem Glas Lambrusco habe ich es genossen. Heute kein Fleisch, dafür morgen wieder. Uebrigens, das Gemüse stammt vom Titelbild.

Fleisch braten: next round

Ich hatte heute das Glück von einer Köchin bekocht zu werden. Es war insofern ein Glück als die Köchin 10 Jahre lang ein Restaurant bekocht hat. Ich habe sogleich nachgefragt wie sie das Fleisch gebraten hat. Hier die Infos aus fast erster Hand:

Pfanne vorwärmen

Fleisch ohne Oelzusatz auf einer Seite braten bis sich eine leichte Kruste bildet. In der Zwischenzeit die andere Seite salzen und fein geschnittener Knoblauch drauf.

Fleisch auf der anderen Seite fertig braten.

Am Schluss  Knoblauch wegrühren und wenig Olivenoel drauf. Fertig zum geniessen.

Sanmorillo und Kotelett

Heute habe ich wieder ein Kotelett gemacht. Zurzeit habe ich einen genialen Kotelett Lieferant. Das Fleisch ist super gut und wird immer bis auf den Knochen gegessen.

Die ‚Sauce‘ dazu heisst Sanmorillo (vielleicht schreibt man es auch ganz anders). Ich kenne es von meiner Mutter. Sanmorillo besteht aus Olivenöl, wenig Aceto Balsamico, fein geschnittener Knoblauch, Oregano, Salz und Pfeffer. Alles zusammen mischen und das fertige Produkt über das gebratene Kotelett giessen. Wichtig dabei ist das Kotelett ohne Oel braten und schon beim braten salzen und pfeffern.

Kotelett mit Sanmorillo

🙂 Ich bin noch kein Künstler fürs Auge, nur für den Mund.

Das Kotelett mit Zitrone ist viel erfrischender. Dagegen kann Sanmorillo schwer im Bauch liegen, wenn man zuviel oel benutzt. Also oel früh genug mit Knoblauch und Oregano mischen, damit es Zeit hat den Geschmack aufzunehmen. Dann vorsichtig dosieren für maximales Resultat.