Archiv der Kategorie: Uncategorized

Echte Seife

Neulich am Tag des Stadtpatrons bin ich durch den Markt gelaufen und hatte im Sinn frischen „Gnocco fritto“ zu essen. Gegessen habe ich am Schluss nichts, ein anderer Stand hat nämlich meine Zeit aufgebraucht. Es war ein Seifenstand. Er hat meine Aufmerksamkeit mit zwei riesigen Stücken (je >10kg) reiner Olivenölseife geweckt. Der Verkäufer (italienisch,französisch und spanisch sprechend) hatte natürlich auch einiges zu erzählen von seinen Reisen. Am liebsten würde er in Barcelona oder Sizilien leben. Die Seife erhält er vom Bruder, der in Südfrankreich Naturseife herstellt.

Herstellung von Naturseife

Das Ausgangsmaterial für die Seifenherstellung ist Fett. Dieses wird mit einer Base (zBsp. Natronlauge) vermischt und die chemische Reaktion Verseifung genannt ergibt als Endprodukt eine Emulsion aus Seife und Glycerin. Mit Salz können diese Produkte aus der Emulsion gelöst und in Formen gepresst werden.

Naturseifen

Seifen unterscheiden sich vom verwendeten Fett (tierisch oder pflanzlich).

  • Die berühmte Marseille Seife muss mindestens 72% Olivenöl enthalten.
  • Kastilien Seife enthält 100% Olivenöl
  • Aleppo Seife ist in Aleppo (Syrien) hergestellt und enthölt Olivenöl und Lorbeeröl.

Industrieseife

Industrieseife enthält kein Glycerin. Dieser die Haut nährende Stoff wird nämlich separat in Hautcremes verkauft. Waschmittel enthalten keine Seife sondern synthetische Tenside.

    Verwendung

    Meine 100% Olivenöl Seife kann ich für die Körperwäsche, die Haarwäsche und die Rasur verwenden. Bin froh endlich unabhängig von diesen Markenprodukten aus dem Supermarkt zu sein.

    Link

    Im Internet findet man viele Seiten zu Seifen. Ich möchte an dieser Stelle gerne einen Sizilianischen Hersteller von Naturseife erwähnen. Sa di Sapone

    Wie schütze ich meinen Computer?

    Logisch hat das nichts mit Essen zu tun. Ich möchte meine Erfahrungen mit Computer Schutz auch anderen zur Verfügung stellen. Ich pflege seit Jahren die Windows Systeme von Freunden und Verwandten und kann ein Setup mit Freeware empfehlen.

    A)Die 3 Grundpfeiler fuer einen guten Schutz sind eine Firewall ein Antivirus und ein Antispyware.

    1) Als Firewall dient die Firewall von Windows. Sie ist nicht besonders gut, reicht aber meines erachtens fuer einen normalen Benutzer.

    2) Ein guter aktiver Schutz gegen Viren und auch Spyware ist Antivir Free von Avira. Wichtig ist es den Windows Defender abzustellen, wenn vorhanden. Dieser schützt nämlich auch vor Spyware und kann mit Antivir in Konflikt geraten.

    3) Gegen Spyware ist es sehr sinnvoll auch einen passiven Schutz mit Spywareblaster zu haben. Zusaetzlich Web of Trust im Browser istallieren mit der Option Light. Dieses Addon für Firefox oder IE warnt wenn eine bösartige Webseite geladen wird. Das ist sehr nützlich, weil häufig schwierig einzuschätzen ist, ob die Webseite echt ist oder nicht.

    B) Viren sollen es nicht einfach haben sich im Computer zu bewegen. Deshalb muessen Einschraenkungen eingestellt werden.

    Neuen Administrator Account erstellen und dem eigenen Benutzer Account die Administratorrechte entziehen. Das ist wahrscheinlich eine der sinnvollsten Massnahmen. Wenn ich nämlich mit Administratorrechten arbeite, kann der Virus sozusagen auch mit Administratorrechten wüten. Im Gegenzug kann es umständlich sein, wenn man ein Programm installieren will, muss man zuerst immer den Account wechseln.

    Autorun von USB und CD abstellen. Damit kann sich naemlich ein Virus auf dem USB Stick direkt auf den Computer kopieren, sobald der Stick eingesteckt wird. Autoruns abstellen kann man min TweakUI von Microsoft.

    C) Alle Programme von Windows zu Antivir bis zu Adobe Reader und Java regelmässig mit Updates aktualisieren.

    Im Falle von Problemen empfehle ich sehr das Program Malwarebytes und sein Forum und den Online Scanner von F-Secure

    Natürlich ist diese Empfehlung ohne jegliche Garantien.

    Mein Fleisch und Käse Lieferant :-)

    No Comment

    Mein Früchte und Gemüse Lieferant folgt.

    Aufmerksame merken, dass ich nie im Supermarkt einkaufe.

    Aperitivo Reggiano

    Wo ich arbeite wird bei Geburtstag, Geburt und Weggang von der betroffenen Person jeweils ein Aperitiv veranstaltet. Mir ist aufgefallen, dass fast immer die gleichen Sachen serviert werden. Das sind eine Salami, Gnocco und Erbazzona.

    Salami wissen hoffentlich alle was es ist. Ich finde es immer cool wenn die ganze Salami aufgeschnitten wird. Der Gedanke in der Schweiz eine ganze Salami zum Aperitiv mitzubringen ist komisch.

    Gnocco ist ein Brot mit Speck. Es schmeckt weniger langweilig als nur Brot und wird mit der Salami verzerrt.

    Erbazzona ist ein Teigsandwich mit Speck, Mangold und wenig Käse. Es schmeckt sehr gut und man findet es auch in jeder Bar.

    Auf dem Spionbild vom letzten Geburtstag sieht man von oben nach unten die Salami, den Gnocco und die Erbazzona. Coca Cola trinkt man offensichtlich auch im Lambrusco Land.

    Essen ist in Italien Thema Nummer eins

    In Italien ist essen sehr wichtig. Neben Fussball und Frauen ist es Gesprächsthema Nummer eins. Die zentrale Frage lautet immer, was hast du gegessen? Ich werde nie den Argentinier vergessen der mir gesagt hat, Italiener würden immer übers essen reden.

    Was ich eigentlich erzählen will, ist dass eine Mahlzeit in Italien stark strukturiert ist. Fast wie ein Ritual durchläuft man die folgenden Etappen: Antipasto, Primo, Secondo, Insalata, Frutta, Caffe und Digestivo.

    Antipasto ist die Vorspeise. Die kann sehr unterschiedlich sein. Zum Beispiel Backwaren, rohes Gemüse oder eine Suppe.

    Die Unterscheidung zwischen Primo und Secondo für das eigentliche Hauptgericht ist extrem typisch. Primo sind immer Pasta. Ausnahmsweise kann die Pasta durch Risotto ersetzt werden. Secondo ist entweder Fleisch oder Fisch. Primo und Secondo ist nicht die Unterscheidung für ein Mehrgängis Festmenu. Vielmehr ist es üblich immer, also auch in der Mensa, ein kleiner Primo und ein Secondo zu essen. Natürlich kann man auch einmal nur das eine oder das andere nehmen. Die Ausnahme bildet die Pizza. Sie ist weder Primo noch Secondo.

    Nach den Hauptgängen wird zuerst Salat gegessen und nachher Früchte. Salat dient nie als Vorspeise.

    Zum Schluss, normalerweise lässt man zuerst etwas Zeit verstreichen, wird der Kaffe genommen. Freiwillig sind die Digestivi. Das sind zum Beispiel Limoncello, Grappa und je nach Region der typische Schnaps. In Reggio Emilia wäre dies der Nocino.

    Je einfacher desto besser!

    Ich hatte schon lange die Idee einen Blog zu starten, um von meinen Erfahrungen beim Kochen zu erzählen. Ich bin kein Kochprofi. Ich habe einfach Spass beim Kochen und Essen. Achtung: Kochen heisst für mich nicht ein Rezeptbuch aufschlagen und Schritt für Schritt die Anweisungen befolgen. Kochen heisst in die Küche gehen, schauen was vorhanden ist und damit improvisieren. Spannend ist es immer wieder etwas neues auszuprobieren. So lerne ich langsam den Geschmack und die Kombinationsmöglichkeiten der Esswaren kennen. Das Motto ist: je einfacher desto besser. Uebrigens der blog heisst fressenundtrinken.blogspot.com weil essenundtrinken schon besetzt war.