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Essen ist in Italien Thema Nummer eins

Februar 19, 2008 · Kommentar schreiben

In Italien ist essen sehr wichtig. Neben Fussball und Frauen ist es Gesprächsthema Nummer eins. Die zentrale Frage lautet immer, was hast du gegessen? Ich werde nie den Argentinier vergessen der mir gesagt hat, Italiener würden immer übers essen reden.

Was ich eigentlich erzählen will, ist dass eine Mahlzeit in Italien stark strukturiert ist. Fast wie ein Ritual durchläuft man die folgenden Etappen: Antipasto, Primo, Secondo, Insalata, Frutta, Caffe und Digestivo.

Antipasto ist die Vorspeise. Die kann sehr unterschiedlich sein. Zum Beispiel Backwaren, rohes Gemüse oder eine Suppe.

Die Unterscheidung zwischen Primo und Secondo für das eigentliche Hauptgericht ist extrem typisch. Primo sind immer Pasta. Ausnahmsweise kann die Pasta durch Risotto ersetzt werden. Secondo ist entweder Fleisch oder Fisch. Primo und Secondo ist nicht die Unterscheidung für ein Mehrgängis Festmenu. Vielmehr ist es üblich immer, also auch in der Mensa, ein kleiner Primo und ein Secondo zu essen. Natürlich kann man auch einmal nur das eine oder das andere nehmen. Die Ausnahme bildet die Pizza. Sie ist weder Primo noch Secondo.

Nach den Hauptgängen wird zuerst Salat gegessen und nachher Früchte. Salat dient nie als Vorspeise.

Zum Schluss, normalerweise lässt man zuerst etwas Zeit verstreichen, wird der Kaffe genommen. Freiwillig sind die Digestivi. Das sind zum Beispiel Limoncello, Grappa und je nach Region der typische Schnaps. In Reggio Emilia wäre dies der Nocino.

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