Rösti machen ist für den Anfänger gar nicht so einfach. Ich hatte jedenfalls Mühe mithilfe verschiedener Rezepte ein gutes Rösti zu machen. Viel Ueben war notwendig bis ich mein erstes gutes Rösti gemacht habe. Meine Erfahrung möchte ich hier mitteilen.
Zuerst stellt sich die Frage ob man das Rösti mit rohen oder gekochten Kartoffeln machen will. Es heisst die Berner benutzen gekochte Kartoffeln und die Zürcher rohe Kartoffeln. Ich habe rohe Kartoffeln benutzt. Erstens ist es weniger aufwendig. Zweitens ist es wahrscheinlich schwieriger
.
Die verwendeten Kartoffeln sind sehr wichtig. Ein Freund von mir empfiehlt Desiree oder Charlotte.
Vorgehen:
Zuerst geschälte Kartoffeln grob raspeln.
Butter in Pfanne erhitzen. Geraspelte Kartoffeln hinzufügen und mit Salz und Pfeffer würzen.
Rösti in der Pfanne 20min braten. Dabei mehrmals wenden.
Wichtige Tipps:
- Das absolute Rezept gibt es nicht. Je nach Kartoffelart, Menge und Hitze muessen die Bratzeit und Bratintensität variiert werden. Ich empfehle den Bratvorgang aufmerksam zu verfolgen, damit das Rezept angepasst werden kann.
- Ein dünnes Rösti machen, sonst kocht es im inneren schlecht.
- Man kann das Rösti am Anfang etwas zudecken. Ich habe schlechte Erfahrung damit gemacht. Das Rösti wurde nicht mehr so knackig, deshalb lasse ich es von Anfang an unbedeckt.
- Tiefe Hitze und langsam anbraten.

Wie schaffst du es, dass das Rösti ein Röstikuchen bleibt? Meine Versuche endeten immer in einem Kartoffelmassakker. Sprich: Lose Kartoffelstücke.
Das Problem kenne Ich. Ich forme am Anfang das Roesti zu einem Kuchen. Dieser bleibt bis am Schluss gleich. Zum wenden verwende ich einen Teller oder Pfannendeckel, damit das Roesti nicht auseinanderbricht.
Die Rösti werde ich heute mal ausprobieren! Ich hoffe es gelingt!
Rösti ist eine Speise, die in beinahe so vielen Rezepten zu finden ist, wie es Köche und Köchinnen gibt! Sie kann auf sehr vielfältige Art und Weise hergestellt werden. Die Rösti sollte aber immer locker sein und nicht zu einem Brett zusammenkleben. Nur, eines muss nun wirklich einmal gesagt werden: es gibt Zutaten, die keinesfalls in eine echte Schweizer Rösti gehören. Dazu gehören Eier, Fische, und vor allem Muskatnuss hat darin nichts verloren!
Wie das Wort “Rösti” ausgesprochen wird, hängt halt immer von der Mundart des Spechenden ab. Aber es heisst immer “DIE Rösti” und nie DAS oder DER Rösti. Auch wenn ein Johann Lafer oder andere “Spitzenköche” (Fernsehköche) das Gegenteil behaupten.