Fressen und trinken

Beiträge vom April 2008

Carciofi dorati (goldige Artischocken)

April 18, 2008 · Kommentar schreiben

Artischocken sind jetzt Saisongemüse (zumindest in Italien). Man kann sie entweder in Wasser kochen oder mit Knoblauch braten oder wie hier braten oder mehliert braten (paniert mit Brot und mehliert mit Mehl, oder?). Ich habe die letztere Variante ausgewählt. Die Wahl war etwas unfreiwillig, weil mein Besuch gemeint hat, ihm schmecken sie nur goldig. Eigentlich war er Anfangs nur als Degustationsopfer bestimmt, aber er mutierte zum Berater. Zum Schluss hat er sogar die Führung beim kochen übernommen. Er wusste halt im Gegensatz zu mir, wie das Resultat auszusehen hat (goldig eben).

Die Schritte: Artischocken reinigen, mehlieren, in Ei eintauchen und in heissem Öl braten.

Das Reinigen ist schwierig und sehr wichtig. Man muss alle harten Blätter wegnehmen. Diese sind meistens dunkel Grün und wenig biegsam. Wenn man vergisst harte Blätter wegzunehmen, hat man sie später im Mund und kann sie nicht zerkauen. Ich empfehle lieber ein Blatt zuviel als eines zuwenig wegzunehmen. Vom Stiel sollte man gut ein Handbreites Stück lassen (ich habe es leider wie auf dem Bild falsch gemacht). Dieser schmeckt sehr gut.

Artischocken wie im Bild auf der Längsachse vierteln.

Viel Mehl. Sehr viel Mehl. Artischocken möglichst gut mit Mehl bedecken. Je besser die Mehlschicht, desto uniformer ist am Schluss die Farbe der Artischocken.

1.5 Eier für 1 Artischocke. Die Eier schlagen bis sie einigermassen homogen sind. Die Artischocken gut drin baden.

Zum braten viel gutes Öl vorerhitzen. Sonst saugen die Artischocken das Öl auf. Die Artischocken bei kleiner Hitze im heissen Öl auf beiden Seiten braten bis sie goldig sind. Wichtig ist, die Artischocken sollten praktisch im Öl schwimmen. Also sehr viel Öl verwenden.

Am Schluss abtrocknen und mit Zitronensaft servieren.

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Gemüseteller

April 8, 2008 · Kommentar schreiben

Die Idee habe ich hier kopiert. Dort befinden sich auch die schönen Bilder. Ich erkläre die Zubereitung auf meine Art möglichst vereinfacht.

(Frisches) Gemüse lässt sich zum Gemüseteller oder zur Beilage einfach zubereiten. Dabei kann man alles mögliche zusammenmischen. Mir scheint, dass die gewählte Gemüsekombination vorallem nach den Ansprüchen des Auges gerichtet werden muss. Ich selber habe zum Beispiel Rote Peperoni, Fenchel, Karotten, Bohnen, Zuchetti und Sellerie gemixt. Wobei die Sellerie aus Erfahrung dem Geschmack dient, gegessen habe ich sie am Schluss nicht.

Das Gemüse schneiden. Dabei achten hartes Gemüse kleiner zu schneiden als weiches Gemüse, damit die Bratzeit am Schluss dieselbe ist. Das ganze Gemüse ins vorerhitzte Oel und bei 1/3 Hitze braten. Wie lange braten ist schwierig zu sagen. Wichtig ist immer danebenstehen (oder auf Lausch- und Riechweite).

Kurz vor Schluss Knoblauch dazugeben. Eine Minute fertigbraten und zugedeckt zwei Minuten ziehen lassen. Salz und Pfeffer.

So hat mein Nachtessen ausgesehen. Zusammen mit einem Glas Lambrusco habe ich es genossen. Heute kein Fleisch, dafür morgen wieder. Uebrigens, das Gemüse stammt vom Titelbild.

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Mein Fleisch und Käse Lieferant :-)

April 5, 2008 · Kommentar schreiben

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Mein Früchte und Gemüse Lieferant folgt.

Aufmerksame merken, dass ich nie im Supermarkt einkaufe.

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Aperitivo Reggiano

April 5, 2008 · 1 Kommentar

Wo ich arbeite wird bei Geburtstag, Geburt und Weggang von der betroffenen Person jeweils ein Aperitiv veranstaltet. Mir ist aufgefallen, dass fast immer die gleichen Sachen serviert werden. Das sind eine Salami, Gnocco und Erbazzona.

Salami wissen hoffentlich alle was es ist. Ich finde es immer cool wenn die ganze Salami aufgeschnitten wird. Der Gedanke in der Schweiz eine ganze Salami zum Aperitiv mitzubringen ist komisch.

Gnocco ist ein Brot mit Speck. Es schmeckt weniger langweilig als nur Brot und wird mit der Salami verzerrt.

Erbazzona ist ein Teigsandwich mit Speck, Mangold und wenig Käse. Es schmeckt sehr gut und man findet es auch in jeder Bar.

Auf dem Spionbild vom letzten Geburtstag sieht man von oben nach unten die Salami, den Gnocco und die Erbazzona. Coca Cola trinkt man offensichtlich auch im Lambrusco Land.

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